Sydney Wheelchair Tennis Open  (AUS)

ITFSS vom 09. Jan - 13. Jan 2018

Sabine unterliegt im Halbfinale                                             Freitag 12. Jan

                                                                                   

Sabine hat in Sydney den Einzug in die Finals verpasst. Im Doppel unterlag sie und ihre südafrikanische Partnerin K. Montjane den Top-Gesetzten Niederländerinnen Van Koot/ De Groot mit 3:6 und 4:6. Dabei konnten sie eine 3:0 Führung im ersten Satz und eine 3:1 Führung im zweiten Satz leider nicht nutzen und mussten letztlich ihren Gegnerinnen den Sieg überlassen. Im Einzel erwischte Yui Kamiji gegen Sabine einen absoluten „Sahnetag“. Am Ende stand nur ein einziger „Unforced Error“ bei Kamiji in der Statistik. Die Japanerin gewann mit 6:1 und 6:0, wobei das Ergebnis absolut nicht den Spielverlauf widerspiegelt. Nur zwei der 13 Spiele wurden nicht über „Einstand“ entschieden, trotz des deutlichen Ergebnisses standen sich Kamiji und Sabine 90 Minuten gegenüber und lieferten sich lange und „starke“ Ballwechsel: „Yui hatte heute letztlich auf alles die bessere Antwort und hat quasi fehlerfrei gespielt. Ich bin mit meinem Spiel dennoch nicht unzufrieden, habe im ersten Satz einige falsche Entscheidungen getroffen, aber das ist Teil meiner technisch-taktischen Veränderungen“, so Sabine. „Ich habe in der letzten Saison realisiert, dass ich auf der Rückhandseite mehr Optionen benötige und insgesamt noch aggressiver agieren muss, will ich weiterhin oben mitspielen. Daher habe ich viel z.B. an meiner Topspin-Rückhand gearbeitet. Im Match gilt es nun, das Gelernte umzusetzen und sich eben auch bei mehr spieltechnischen Möglichkeiten in engen Matches für die passende zu entscheiden. Dies ist ein Prozess und daher muss ich mittelfristig denken und darf mich durch Niederlagen oder höhere Fehlerquoten nicht verunsichern lassen.“ Am Samstag macht sich Sabine auf den Heimweg, wird am Sonntag in Düsseldorf erwartet und in der kommenden Woche ihrem Beruf als Lehrerin nachgehen, bevor es am nächsten Freitag dann zu den Australien Open nach Melbourne geht.  „Pflicht“ erfüllt - Sabine erreicht im Einzel und Doppel das Halbfinale                                                                                        Donnerstag, 11. Jan Sabine hat in Sydney mit dem Einzug in beide Halbfinals erst einmal ihre „Pflicht“ erfüllt und kann jetzt bei der „Kür“ nicht nur ein „gutes Bild“ abgeben, sondern bei einem Sieg – also dem Einzug in Einzelhalbfinale - auch ihr Punktekonto aufbessern. Nach einem BYE in der ersten Runde spielte sie sich im Einzel mit klaren Zweitsatzsiegen ins Halbfinale. Einem 6:0 und 6:0 im Achtelfinale ließ sie ein 6:3, 6:2 gegen die aktuelle Nr. 8 der Welt, die Berlinerin Katharina Krüger, folgen. Auch im Doppel spielte sich Sabine an der Seite von der Südafrikanerin Kgothatso Montjane nach fast 3 Stunden Spielzeit mit 5:7, 6:1 und 6:4 gegen K. Krüger/M. Buis (GER/NL) ins Halbfinale. Nicht nur für Sabine ist „Sydney 2018“ bisher das Turnier der Extreme. Nach fast 47 Grad im Schatten am ersten Tag, folgten Gewitter und damit einhergehend hohe Luftfeuchtigkeit von bis zu 85% und starke Winde. „Ich profitiere bei solchen extremen Bedingungen mit Sicherheit von meiner Erfahrung, körperlich war es aber wohl für alle grenzwertig zwischendurch und insgesamt einfach sehr schwer zu spielen“, so Sabine. Die größten Probleme bereiteten ihr dabei aber weniger die Kondition als vielmehr verbrannte Finger: „Die Greifreifen des Sportrollstuhls werden bei so hohen Temperaturen so heiß, dass man sich Brandblasen fährt, zumal man ja auch durch Wendemanöver abbremsen muss und durch die Reibung dann zusätzlich Wärme entsteht.“ Im Halbfinale trifft Ellerbrock nun in beiden Wettbewerben auf die jeweils Top- Gesetzten. Im Doppel wartet das niederländische Team De Groot/ Van Koot, im Einzel spielt Deutschlands Nr. 1 gegen die Weltranglistenerste Yui Kamiji (JAP), gegen die in 2017 überhaupt nur zwei Spielerinnen gewinnen konnten – eine davon war Sabine in Wimbledon. Nachdem alle letzten Spiele der beiden über 3 Sätze gingen, ist für Spannung wohl auch in diesem Aufeinandertreffen gesorgt. Im zweiten Halbfinale stehen sich die Niederländerinnen De Groot (WRL 2) und Van Koot (WRL 5) gegenüber. Kopfzerbrechen – vor allem auch mit Blick auf die Australian Open - bereitet Sabine aktuell die Tatsache, dass der Karbonsitz ihres Sportrollstuhls gebrochen ist und bisher nur notdürftig repariert werden konnte. Unglücklich ist, dass der Schaden vermutlich durch falsche Lagerung des Veranstalters entstanden ist.
Foto ITF
Sabine am ersten Tag mit dem australischen Hittingpartner Ruhul
Yui Kamiji (JPN)

Meine Turniere 2018

 

Cajun Classic (USA)

ITFSS vom 20. Mär - 25. Mär 2018  
ITFSS vom 20. Mär - 25. Mär 2018

Sabine erreicht beide Halbfinale                                                                                                                                                      Samstag, 24. Mär

                                                                                   

Sabine   hat   beim   Rollstuhltennis   -   Turnier   in   Baton   Rouge   (Lousiana,   USA)   das   Halbfinale   im Einzel    und    im    Doppel    erreicht.    Beim    Turnier,    das    seit    diesem    Jahr    zu    der    höchsten Kategorie   (Super   Series)   gehört,   bewies   sie   trotz   Trainingsrückstand   nach   überstandener Grippe ihre Spielstärke und starke Nerven. Bereits   im   Achtelfinale   gegen   die   Kolumbianerin   Bernal   musste   Sabine   nach   verlorenem zweiten   Satz   in   den   entscheidenden   dritten,   in   dem   sie   bei   starken,   böigen   Winden   nach 5:2   ihre   Gegnerin   noch   auf   5:4   herankommen   lassen   musste,   bevor   sie   mit   6:4,3:6,6:4   das Viertelfinale   erreichte.   Dort   benötigte   die   Bielefelderin   bei   25   Grad   gegen   die   Britin Shuker 3 Stunden, um als Siegerin vom Platz zu fahren. Der   Spielverlauf   forderte   dabei   vor   allem   auch   die   mentalen   Fähigkeiten   von   Sabine,   die den   ersten   Satz   nach   2   vergebenen   Satzbällen   beim   Stand   von   6:5   schließlich   noch   mit   6:7 abgeben   musste.   Den   zweiten   Satz   dominierte   die   Weltranglisten-Vierte   gegen   Shuker   und glich   mit   6:2   in   Sätzen   aus.   Im   dritten   Satz   vergab   Sabine   beim   Stand   von   5:2   insgesamt vier   Matchbälle,   Shuker   kam   noch   einmal   bis   auf   5:4   heran,   bevor   die   sie   letztlich   den dritten   Satz   und   das   Match   mit   6:7,6:2,6:4   gewinnen   konnte   und   ins   Halbfinale   einzog.   „Nach   außen   mag   ich   vielleicht   ruhig   gewirkt   haben, nach   den   vergebenen   Matchbällen   im   dritten   Satz   hatte   ich   allerdings   doch   zwischendurch   damit   zu   kämpfen,   nicht   an   die   verpassten   Chancen zu   denken,   mich   auf   das   „Jetzt“   zu   konzentrieren   und   aggressiv   weiter   zu   spielen.   Ich   bin   froh,   dass   ich   mich   trotz   der   wenigen   Spielpraxis   der letzten   Wochen   (ein   Turnier   in   Bolton   hatte   Sabine   wegen   ihrer   Grippeerkrankung   absagen   müssen)   und   dem   Druck   in   den   entscheidenen Momenten „frei“ spielen konnte.“ Im   Halbfinale   trifft   Sabine   heute   auf   die   Chinesin   Zhu,   die   die   an   zwei   Gesetzte Aniek   van   Koot   (NED)   im Achtelfinale   aus   dem Turnier   warf   und ihr Viertelfinale gegen die zweite Deutsche, Krüger, dominierte und ungefährdet gewann. Auch   im   Doppel   ist   steht   Sabine   mit   Partnerin   Charlotte   Famin   (FRA)   im   Halbfinale,   nachdem   sie   gestern      das   Viertelfinale   gegen   die Japanische Paarung Funamizu/ Tanaka gewinnen 6:4/7:5 gewinnen konnten.

Japan Open  (JPN)

ITFSS vom 14. Mai - 19. Mai 2018

Nur Kamiji (JPN) konnte Sabine stoppen                                     Samstag 17. Mai

                                                                                   

Im   Finale   des   populären   japanischen   Rollstuhltennisturniers   in   Lizuka   musste   Sabine   sich der    Nummer    1    der    Weltrangliste    Yui    Kamiji    (JPN)    mit    0:6,4:6    geschlagen    geben. Insgesamt    war    die    Bielefelderin    aber    mit    ihrer    Leistung    bei    den    Japan    Open    sehr zufrieden:   „Ich   habe   unter   den   gegenwärtigen   Bedingungen   -   ohne   Betreuung   vor   Ort, mit   der   beruflichen   Doppelbelastung   und   beim   ersten   Turnier   mit   einem   neuen   Rollstuhl - sehr gutes Tennis gezeigt“, so Sabine nach dem Finale. Sowohl   Kamiji   als   auch   Sabine   hatten   sich   ohne   Satzverlust   souverän   bis   ins   Finale gespielt.    Schade    war,    dass    Sabine    im    Finale    gegen    Kamiji    erst    einmal    einen    Satz benötigte,   um   in   ihr   Spiel   zu   finden.   „Es   ist   leider   immer   ein   Problem,   wenn   ich   alleine unterwegs   bin,   Hittingpartner   zu   finden,   die   auch   noch   am   Finaltag   verfügbar   sind.   Ohne Coach   kann   man   oft   nicht   so   trainieren,   wie   es   optimal   wäre.   Der   erste   Satz   ging entsprechend zu schnell vorbei, ich musste erst mal mein Timing finden.“ Im   zweiten   Satz   wurden   die   Ballwechsel   immer   hochklassiger.   Sabine   konnte   mit   4:3   in Führung   gehen   und   hatte   später   im   Satz   auch   beim   Stand   von   4:4   Spielball   zur   5:4 Führung.   Letztlich   war   es   aber   die   Weltranglistenerste   Kamiji,   die   die   entscheidenden Punkte machte und sich mit 6:0,6:4 ihren insgesamt 6. Japan Open Titel sicherte. Mit   ihrem   Finaleinzug   im   Einzel   wird   Sabine   ihren   4.   Weltranglistenplatz   weiter   festigen und auf die Niederländerin Van Koot weiter Punkte gut machen. Nach   ihrer   Rückkehr   aus   Japan   am   späten   Sonntag   Abend   bleibt   ihr   aber   keine   Zeit   zum Ausruhen:   bereits   am   Pfingstmontag   geht   es   gut   1000   km   in   Richtung   Frankreich,   wo   die Open   de   Vendee   (ITF   2-Turnier)   in   La   Roche   Sur   Yon   anstehen,   ein   letztes   Turnier   in Vorbereitung   auf   das   Grand   Slam   Turnier   in   Roland   Garros   Anfang   Juni,   hier   hat   Sabine viele Punkte aus dem Vorjahr (Finale) zu verteidigen. Die   kopierten   Klausuren   zum   Korrigieren   und   andere   Hausaufgaben   für   ihren   Beruf   als Lehrerin werden auch in Frankreich wieder mit im Gepäck sein.

Samstag Finale Einzel gegen Y. Kamiji (JPN)                           Donnerstag 17. Mai

                                                                                   

Es   ist   geschafft,   Sabine   hat   sich   mit   einem   6:0/6:2   gegen   Doppelpartnerin   Manami Tanaka   (JPN)   den   Einzug   in   das   Einzelfinale   der   Japan   Open   erspielt.   Das   Finale   ist   für Samstag   angesetzt,   damit   hat   Sabine   etwas   Zeit,   sich   von   einem   Magen-Darminfekt   zu erholen, der sie heute plagt. Allerdings    hat    Sabine    als    „Einzelkämpferin“    gegenüber    der    bestens    aufgestellten Konkurrenz   ein   großes   Problem:   Sie   hat   vor   dem   Finale   keinen   Partner/Partnerin,   der sie   einschlagen   kann.   Nicht   nur   die   bisherige   Partnerin   M.   Tanaka   reist   am   Finaltag   ab! Bisher ist – trotz intensiver Suche – keine Alternative erkennbar …   Im   anschließenden   Doppel   mit   M.   Tanaka   (JPN)   mussten   sie   sich   gegen   die   an   Nummer   2 gesetzten Capozzi (ITA)/Kamiji (JPN) mit 3:6/2:6 geschlagen geben.

Einzug in beide Halbfinals                                                                Mittwoch 16. Mai

                                                                                   

Sabine   hat   das   Halbfinale   bei   dem   Super   Series   Turnier   in   Lizuka   erreicht.   Nach   einem 6:2/6:2    gegen    die    Japanerin    M.    Ohtani    spielt    sie    morgen    gegen    ihre    Doppel-    und Trainingspartnerin   bei   den   Japan   Open,      Manami   Tanaka   (JPN),   um   den   Einzug   ins   Finale. Die   junge   Japenerin   hatte   die   an   Nummer   2   gesetzte   Aniek   Van   Koot   (NED)   mit   6:0/6:4 aus dem Turnier „gekickt“. Am   Nachmittag   (Ortszeit)   hat   Sabine   dann   mit   Partnerin   (und   Halbfinalgegnerin   im Einzel)    M.    Tanaka    (siehe    Foto    unten)    mit    einem    glatten    Sieg    (6:0/6:0)        gegen    Lu (TPE)/Park (KOR) auch das Doppelhalbfinale erreicht.

Viertelfinale erreicht                                                                      Dienstag 15. Mai

                                                                                   

Mit   einem   6:4/6:0   über   die   Japanerin   S.   Funamizu   hat   Sabine   das   Viertelfinale   in   Lizuka erreicht.   „Ich   hatte   anfangs   Probleme   mit   der   Tatsache,   dass   ich   vorher   nicht   auf   dem Belag   der   Turnierplätze   spielen   konnte,   so   passte   das   Timing   zunächst   überhaupt   nicht, jetzt   habe   ich   mich   an   die   Plätze      gewöhnt!“,   so   Sabine   unmittelbar   nah   dem   Match.   Das Wetter   hat   sich   in   Lizuka   auch   deutlich   verbessert,   nach   dem   Regen   am   Sonntag   heute „lockere“ 29 Grad im Schatten!

Dienstag das erste Match                                                                   Montag 14. Mai

                                                                                   

Nach    fast    28    Stunden   Anreise    hatte    Sabine    den    Zielort    Lizuka    erreicht,    leider    mit Verspätung.   Damit   war   die   Chance   auf   ein   erstes   Training   „vertan“,   allerdings   hatte   sie   wie   alle   gesetzten   Spielerinnen   -   in   der   ersten   Runde   ein   „BYE“   und   damit   zumindest heute   die   Chance,   in   der   Halle   trainieren   zu   können.   Erste   Gegnerin   ist   Dienstag   S. Funamizu,   eine   von   fünf   jungen   japanischen   Nachwuchsspielerinnen,   die   sich   in   den letzten   Monaten   durch   die   intensive   Nachwuchsarbeit   des   japanischen   Verbandes   unter den   Top   30   der   Weltrangliste   platzieren   konnten.   Keine   leichte   Aufgabe   also   für   Sabine, die – fast schon wie gewohnt – wieder als Einzelkämpferin in Japan ist. Gespannt    ist    Sabine    natürlich    auch    auf    den    ersten    Turniereinsatz    ihres    neuen Sportrollstuhls,    den    Sponsor    ProActiv    nach    ihren    Wünschen    erstmalig    mit    zwei „Backwheels“  ausgestattet hat ….     
eine rührende Siegerehrung
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Portrait Sabine Open de France

BNP Paribas Open de France  (FRA)

ITFSS vom 19. Jun - 24. Jun 2018

Mit etwas Glück hätte es das Finale sein können …                           Sonntag 24. Jun

Gut   eine   Woche   nach   Roland   Garros   das   zweite   hochrangige Turnier   in   Paris   und   natürlich waren   zumindest   die   Topp   4   der   Damen   angetreten.   An   Nummer   4   gesetzt   hatte   Sabine, nach   einem   BYE   in   der   ersten   Runde,   mit   der   jungen   US-Amerikanerin   Dana   Mathewson (11.   WRL)   gleich   eine   sehr   anspruchsvolle   Aufgabe.   Erst   im   dritten   Satz   hatte   sie   zu ihrem   Spiel   gefunden   (6:0),   nachdem   sie   den   ersten   Satz      im Tiebreak   gewonnen   und   den zweiten Satz ebenfalls im Tiebreak abgeben musste. Im   Viertelfinale   wartete   dann   mit   Angelica   Bernal   Bernal   (COL,   4.   WRL)   eine   nicht   zu unterschätzende   Spielerin,   die   am   Vortag   überraschend   die   Britin   L.   Shuker      (6.   WRL)   in drei   Sätzen   besiegt   hatte.   Sabine   war   also   vorgewarnt   und   erspielte   sich   mit   einer soliden   Leistung   mit   6:4/6:3   den   Einzug   ins   Halbfinale.   Gegnerin   (mal)   wieder:   Diede   de Groot aus den Niederlanden , aktuell die Nummer 1 der Weltrangliste. De   Groot   begann   wie   immer   „stürmisch“   und   gewann   den   ersten   Satz   mit   6:1.   Sabine kam   aber   schon   Ende   des   ersten   Satzes   besser   ins   Spiel   und   gestaltete   den   zweiten   Satz offen.   Unglücklich   dann   eine   Entscheidung   des   Stuhlschiedsrichters,   der   ein   „sauberes“ Ass   von   Sabine   bei   einem   Spielball   zum   3:2   nicht   anerkannte.   Leicht   verärgert   musste Sabine   dieses   Spiel   abgeben,   fand   aber   relativ   schnell   wieder   zu   ihrem   Spiel   und   hatte beim   Stand   von   4:5   die   Chance   zum Ausgleich.   Leider   war   es   dann   aber   de   Groot,   die   mit ihren   dritten   Matchball   in   diesem   Spiel   den   Einzug   mit   6:1/6:4   ins   Finale   des   Super   Series Turniers erreichte. „Ich   weiß,   was   ich   noch   verbessern   muss.   Ich   denke,   ich   habe   einen   guten   zweiten   Satz gespielt!“,   so   ihr   Kommentar.   Ein   kleiner   Trost,   sie   hat   nicht   nur   gegen   die   aktuelle Nummer   1   verloren,   de   Groot   konnte   auch   das   Finale   gegen   Y.   Kamiji   (JPN,   2.   WRL)   mit 7:5;6:4 gewinnen. Im   Doppel   war   Sabine   mit   Partnerin   C.   Famin   (FRA)   antreten,   sie   mussten   sich   –   ebenfalls im     Halbfinale     -     mit     6:2/6:0     gegen     die     absoluten     Favoritinnen     und     späteren Turniersiegerinnen de Groot/Kamiji geschlagen geben.        (H.Ell)  
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British Open  (GBR)

ITFSS vom 17. Jul - 22. Jul 2018

Gut in Form: Halbfinale Einzel, Finale Doppel …                               Sonntag 22. Jul

Sabine   hat   bei   den   British   Open   in   Nottingham   im   Einzel   das   Halbfinale   und   im   Doppel das Finale erreicht. Nach   einem   BYE   in   der   ersten   Runde   erreichte   sie   sicher   mit   einem   6:3/6:2   gegen   die Britin   Lucy   Shuker   das   Halbfinale.   Hier   musste   sie   sich   gegen   die   an   Nummer   1   gesetzte und   Ranglistenerste   Diede   de   Groot   (NED)   zwar   mit   6:2/6:1   geschlagen   geben,   wobei   das Ergebnis   nicht   den   wirklichen   Spielverlauf   darstellte,   insbesondere   im   ersten   und   bis Mitte des zweiten Satzes. Überraschend   erreichte   Sabine   im   Doppel   mit   Partnerin   Charlotte   Famin   aber   das   Finale. Nach    einem    hart    umkämpften    Match    (6:7(5)/7:6(7)/6:4)    gegen    N.    Mayara    (BRA)/K. Montjane    (RSA)    gelang    ihnen    mit    einem    2:6/7:6(6)/6:2    gegen    die    favorisierten    D. Mathewson   (USA)/L.   Shuker   (GBR)   der   Einzug   ins   Finale,   hier   mussten   sie   sich   allerdings gegen   das   De   Groot   (NED)/Y.   Kamiji   (JPN)   mit   3:6/06   geschlagen   geben.   Auch   hier   war     das Ergebnis für das deutsch-französische Doppel im zweiten Satz zu deutlich.        (H.Ell)  
Belgian Open  (BEL) ITF1S vom 25. Juli - 29. Juli 2018

Sabine gewinnt zum 4. Mal die Belgian Open                              Sonntag 29. Juli

Sabine   hat   das   Finale   bei   den   Belgian   Open   in   Jambes   gegen   die   Berlinerin   Katharina   Krüger mit 6:2/7:5 gewonnen, insgesamt ihr 4. Sieg bei diesem traditionsreichen Turnier seit 2012. Dabei    war    am    Sonntag    zunächst    nicht    klar,    ob    Sabine    überhaupt    antreten    konnte,    die Prellung   der   Hüfte,   Folge   des   Sturzes   vom   Mittwoch   mit   dem   „Normalrollstuhl“,   machte Probleme, insbesondere beim Aufschlag. Bis   zum   Stand   von   2:2   im   ersten   Satz   war   das   Finale   zunächst   ausgeglichen,   beiden   Damen gelang   es   bis   dahin   nicht,   ihr   Aufschlagspiel   zu   gewinnen.   Nach   einem   weiteren   Break   und der   „Abwehr“   von   drei   Spielbällen   der   Berlinerin,   ging   Sabine   mit   4:2   in   Führung   und   gewann den ersten Satz sicher und deutlich mit 6:2. Im    zweiten    Satz    konnte    Sabine    sich    nicht    entscheidend    absetzen.    Die    körperlichen Einschränkungen   waren   deutlich,   aber   auch   eine   leichte   Diskussion   mit   dem   Schiedsrichter über   einen   Ball   an   der   Seitenlinie   (gegen   Sabine),   brachte   sie   nicht   wirklich   aus   dem Konzept,    ihr    Siegeswille    war    unübersehbar    und    sie    „machte“    in    den    entscheidenden Momenten   mit   starken   Bällen   die   Punkte,   auch   wenn   K.   Krüger   bis   zum   letzten   Ball   kämpfte. Mit   ihrem   dritten   Matchball   beim   Stand   von   6:5   „zerstörte“   die   Bielefelderin   die   Hoffnung von   K.   Krüger   auf   einen   dritten   Satz.   In   Summe   aber   ein   absolut   verdienter   Sieg   von   Sabine und   nach   dieser   Woche   und   den   Ereignissen   der   letzten   Wochen   ein   wichtiger   Erfolg,   ganz abgesehen   von   der   Tatsache,   dass   sie   die   Belgian   Open   ohne   Satzverlust   gewinnen   konnte. Den    Turniersieg    widmete    Sabine    bei    der    sehr    emotionalen    Siegerehrung    ihrer    im    Juni verstorbenen Großmutter. Aufgrund   der   Verletzungen   muss   Sabine   fast   bis   Ende   August   auf   weitere   Turnier   (u.a.   in Österreich)   verzichten,   hofft   aber,   dass   sie   Ende   August   bei   den   Birmingham   Classic   in Kanada   (Toronto)   und   dann   im   September   bei   den   US   Open   in   New York   starten   kann   und   sich     damit dann wieder sicher für das Masters im November qualifiziert.                                                                                    Finale Einzel erreicht                                                                    Samstag 28. Juli                                                                                               Mit einem deutlichen Sieg (6:3/6:2) gegen die Niederländerin Marjolein Buis hat Sabine das Finale erreicht und spielt damit morgen um den Turniersieg bei den Belgian Open. Gegnerin ist nicht die an Nummer 1 gesetzte Aniek Van Koot (NED), sondern Katharina Krüger (Berlin). Die favorisierte Niederländerin musste im zweiten Satz beim Spielstand von 6:1/0:1 wegen einer Verletzung aufgeben und so kommt es zu einem deutsch-deutschen Finale. Nach einem BYE in der ersten Runde und mit Siegen gegen die Schweizerin N. Buob (6:1/6:0) und die US-Amerikanerin D. Mathewson (6:3/6:1) hatte Sabine sich für das Halbfinale qualifiziert. Eine starke Leistung, insbesondere auch vor dem Hintergrund, weil sie am Mittwoch vor dem ersten Match (N. Buob, SUI) mit ihrem normalen Rollstuhl auf der Tennisanlage in Jambes heftig gestürzt war (schmerzhafte Prellung) und das Ergebnis gegen D. Mathewson (USA, platz 11 WRL) mit dem Kommentar versah: „ .. 6:3/6:2 mit viel Aua ..!“.

Im  

Doppelwettbewerb  

war  

Sabine  

mit  

Partnerin  

K.  

Domori  

(JPN)  

im  

Viertelfinale  

gegen  

die

an Nummer 2 gesetzten Mathewson (USA) / Mayara (BRA) mit 6:3/6:1 ausgeschieden.

Foto ITF
Foto

 

Birmingham Canadian Wheelchair Tennis Classic (CAN)

ITF1S vom 22. Aug - 25. Aug 2018  

Sabine gewinnt Einzel                                                              Sonntag 26. Aug

Nach   ihrem   Sieg   in   Belgien   vor   4   Wochen   konnte   Sabine   auch   das   Turnier   im   kanadischen Oakville   (Toronto)   Kanada   deutlich   mit   6:1,   6:4   gegen   Manami   Tanaka   (JPN)   gewinnen,   ihr zweiter Einzeltitel in Folge. Im   Doppelfinale   mussten   sich   Sabine   und   Partnerin   L.   Shuker   (GBR)   schließlich   unglücklich noch   mit   1:6,6:2,7:10   nach   7:3   Führung   im   Matchtiebreak   (anstelle   des   3.   Satzes)   gegen Othani   (JPN)/Park   (KOR)   geschlagen   geben.   Ärgerlich   dabei,   dass   die   Bielefelderin   aufgrund unnötig   später   Spielansetzung   mit   der   Zeit   im   Rücken   agieren   musste,   um   ihren   Rückflug nicht   zu   verpassen.   Entsprechend   hektisch   wurde   es   nach   dem   Match.   “Das   war   unnötig   und sehr   schade   mit   der   Spielansetzung,   weil   ich   so   nicht   mal   mehr   Luft   hatte,   in   Ruhe   die Siegerehrung wahrzunehmen, sondern alles letztlich ziemlich stressig und hektisch wurde.“ Sabine   wird   sich   nun   auf   die   US   Open   vorbereiten,   die   in   der   ersten   Septemberwoche   auch für    die    Rollis    in    New    York    beginnen.    Aus    beruflichen    und    gesundheitlichen    Gründen verzichtet sie auf eine weitere Turnierteilnahme in dieser Woche in St. Louis.

Sabine steht 2x im Finale!                                                           Samstag 25. Aug

Sabine    ist    seit    Dienstag    in   Toronto.    Nach    einem    BYE    in    der    ersten    Runde    und    einem ungefährdeten   Sieg   (VF)   gegen   Park   aus   Korea   (6:3,6:0)   erreichte   sie   das   Halbfinale   gegen Dana Mathewson (USA). Das   Match   hatte   es   aber   in   sich.   Mit   Nerven   aus   Drahtseilen   und   ihrem   Kampfgeist   konnte Sabine    nach    mehr    als    5    Stunden    Gesamtspielzeit,    7    Regenunterbrechungen    und    einem Wechsel   in   die   Halle   als   Siegerin   vom   Platz   rollen.   Sie   wehrte   beim   Stand   von   1:6/4:5   drei Matchbälle   in   Folge   ab,   ebenso   einen   vierten,   bevor   sie   mit   1:6/7:6(5)/6:2   als   Siegerin   das Finale   „gebucht“   hatte.   Die   Bielefelderin   kam   im   ersten   Satz   überhaupt   nicht   ins   Spiel,   die äußeren    Umstände    (böige    und    starke    Winde)    machten    ihr    stärker    zu    schaffen    als Mathewson.   Mit   dem   knappen   Gewinn   des   zweiten   Satzes   im   Tiebreak   und   dem   Umzug   in die   Halle   fand   Sabine   endgültig   zu   ihrem   Spiel   und   sicherte   sich   mit   einem   6:2   im   dritten Satz den Einzug ins Finale. Nach   dem   „Marathoneinzel“   gelang   Sabine   mit   ihrer   Partnerin   Lucy   Shuker   (GBR)   auch   noch ins Doppelfinale. 
Hat das Double heute in der Hand …..
Finalistinnen Einzel (Foto: M. Tanaka)
Sabine Ellerbrock Rollstuhltennis
Foto ITF

Intensive Vorbereitung vor den Turnieren in der

TennisBase Hannover

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Meine Turniere 2018

 

Sydney Wheelchair Tennis Open  (AUS)

ITFSS vom 09. Jan - 13. Jan 2018

Sabine unterliegt im Halbfinale                             Freitag 12. Jan

                                                                                   

Sabine   hat   in   Sydney   den   Einzug   in   die   Finals   verpasst.   Im   Doppel   unterlag   sie und     ihre     südafrikanische     Partnerin     K.     Montjane     den     Top-Gesetzten Niederländerinnen   Van   Koot/   De   Groot   mit   3:6   und   4:6.   Dabei   konnten   sie   eine 3:0   Führung   im   ersten   Satz   und   eine   3:1   Führung   im   zweiten   Satz   leider   nicht nutzen und mussten letztlich ihren Gegnerinnen den Sieg überlassen. Im   Einzel   erwischte   Yui   Kamiji   gegen   Sabine   einen   absoluten   „Sahnetag“.   Am Ende   stand   nur   ein   einziger   „Unforced   Error“   bei   Kamiji   in   der   Statistik.   Die Japanerin   gewann   mit   6:1   und   6:0,   wobei   das   Ergebnis   absolut   nicht   den Spielverlauf    widerspiegelt.    Nur    zwei    der    13    Spiele    wurden    nicht    über „Einstand“   entschieden,   trotz   des   deutlichen   Ergebnisses   standen   sich   Kamiji und    Sabine    90    Minuten    gegenüber    und    lieferten    sich    lange    und    „starke“ Ballwechsel:   „Yui   hatte   heute   letztlich   auf   alles   die   bessere   Antwort   und   hat quasi   fehlerfrei   gespielt.   Ich   bin   mit   meinem   Spiel   dennoch   nicht   unzufrieden, habe   im   ersten   Satz   einige   falsche   Entscheidungen   getroffen,   aber   das   ist   Teil meiner    technisch-taktischen    Veränderungen“,    so    Sabine.    „Ich    habe    in    der letzten    Saison    realisiert,    dass    ich    auf    der    Rückhandseite    mehr    Optionen benötige   und   insgesamt   noch   aggressiver   agieren   muss,   will   ich   weiterhin   oben mitspielen.   Daher   habe   ich   viel   z.B.   an   meiner   Topspin-Rückhand   gearbeitet. Im   Match   gilt   es   nun,   das   Gelernte   umzusetzen   und   sich   eben   auch   bei   mehr spieltechnischen     Möglichkeiten     in     engen     Matches     für     die     passende     zu entscheiden.   Dies   ist   ein   Prozess   und   daher   muss   ich   mittelfristig   denken   und darf    mich    durch    Niederlagen    oder    höhere    Fehlerquoten    nicht    verunsichern lassen.“ Am    Samstag    macht    sich    Sabine    auf    den    Heimweg,    wird    am    Sonntag    in Düsseldorf   erwartet   und   in   der   kommenden   Woche   ihrem   Beruf   als   Lehrerin nachgehen,   bevor   es   am   nächsten   Freitag   dann   zu   den   Australien   Open   nach Melbourne geht.  „Pflicht“   erfüllt   -   Sabine   erreicht   im   Einzel   und   Doppel   das Halbfinale                                                         Donnerstag, 11. Jan Sabine   hat   in   Sydney   mit   dem   Einzug   in   beide   Halbfinals   erst   einmal   ihre „Pflicht“    erfüllt    und    kann    jetzt    bei    der    „Kür“    nicht    nur    ein    „gutes    Bild“ abgeben,   sondern   bei   einem   Sieg   –   also   dem   Einzug   in   Einzelhalbfinale   -   auch ihr Punktekonto aufbessern. Nach   einem   BYE   in   der   ersten   Runde   spielte   sie   sich   im   Einzel   mit   klaren Zweitsatzsiegen   ins   Halbfinale.   Einem   6:0   und   6:0   im   Achtelfinale   ließ   sie   ein 6:3,   6:2   gegen   die   aktuelle   Nr.   8   der   Welt,   die   Berlinerin   Katharina   Krüger, folgen. Auch    im    Doppel    spielte    sich    Sabine    an    der    Seite    von    der    Südafrikanerin Kgothatso   Montjane   nach   fast   3   Stunden   Spielzeit   mit   5:7,   6:1   und   6:4   gegen   K. Krüger/M. Buis (GER/NL) ins Halbfinale. Nicht   nur   für   Sabine   ist   „Sydney   2018“   bisher   das   Turnier   der   Extreme.   Nach fast    47    Grad    im    Schatten    am    ersten    Tag,    folgten    Gewitter    und    damit einhergehend   hohe   Luftfeuchtigkeit   von   bis   zu   85%   und   starke   Winde.   „Ich profitiere    bei    solchen    extremen    Bedingungen    mit    Sicherheit    von    meiner Erfahrung,   körperlich   war   es   aber   wohl   für   alle   grenzwertig   zwischendurch   und insgesamt   einfach   sehr   schwer   zu   spielen“,   so   Sabine.   Die   größten   Probleme bereiteten    ihr    dabei    aber    weniger    die    Kondition    als    vielmehr    verbrannte Finger:   „Die   Greifreifen   des   Sportrollstuhls   werden   bei   so   hohen   Temperaturen so    heiß,    dass    man    sich    Brandblasen    fährt,    zumal    man    ja    auch    durch Wendemanöver   abbremsen   muss   und   durch   die   Reibung   dann   zusätzlich   Wärme entsteht.“ Im   Halbfinale   trifft   Ellerbrock   nun   in   beiden   Wettbewerben   auf   die   jeweils Top- Gesetzten.   Im   Doppel   wartet   das   niederländische   Team   De   Groot/   Van   Koot,   im Einzel   spielt   Deutschlands   Nr.   1   gegen   die   Weltranglistenerste   Yui   Kamiji   (JAP), gegen   die   in   2017   überhaupt   nur   zwei   Spielerinnen   gewinnen   konnten   –   eine davon      war      Sabine      in      Wimbledon. Nachdem   alle   letzten   Spiele   der   beiden über    3    Sätze    gingen,    ist    für    Spannung wohl   auch   in   diesem   Aufeinandertreffen gesorgt.    Im    zweiten    Halbfinale    stehen sich    die    Niederländerinnen    De    Groot (WRL 2) und Van Koot (WRL 5) gegenüber. Kopfzerbrechen    –    vor    allem    auch    mit Blick   auf   die   Australian   Open   -   bereitet Sabine    aktuell    die    Tatsache,    dass    der Karbonsitz          ihres          Sportrollstuhls gebrochen   ist   und   bisher   nur   notdürftig repariert   werden   konnte.   Unglücklich   ist, dass     der     Schaden     vermutlich     durch falsche      Lagerung      des      Veranstalters entstanden ist.
Yui Kamiji (JPN)
Sabine am ersten Tag mit dem australischen Hittingpartner Ruhul

Cajun Classic  (USA)

ITFSS vom 20. Mär - 25. Mär 2018

Sabine erreicht beide Halbfinale                                Samstag 24. Mär

                                                                                   

Sabine   hat   beim   Rollstuhltennis   - Turnier   in   Baton   Rouge   (Lousiana,   USA) das   Halbfinale   im   Einzel   und   im   Doppel   erreicht.   Beim   Turnier,   das   seit diesem   Jahr   zu   der   höchsten   Kategorie   (Super   Series)   gehört,   bewies   sie trotz Trainingsrückstand   nach   überstandener   Grippe   ihre   Spielstärke   und starke Nerven. Bereits   im   Achtelfinale   gegen   die   Kolumbianerin   Bernal   musste   Sabine nach   verlorenem   zweiten   Satz   in   den   entscheidenden   dritten,   in   dem sie   bei   starken,   böigen   Winden   nach   5:2   ihre   Gegnerin   noch   auf   5:4 herankommen   lassen   musste,   bevor   sie   mit   6:4,3:6,6:4   das   Viertelfinale erreichte.   Dort   benötigte   die   Bielefelderin   bei   25   Grad   gegen   die   Britin Shuker 3 Stunden, um als Siegerin vom Platz zu fahren. Der   Spielverlauf   forderte   dabei   vor   allem   auch   die   mentalen   Fähigkeiten von   Sabine,   die   den   ersten   Satz   nach   2   vergebenen   Satzbällen   beim Stand   von   6:5   schließlich   noch   mit   6:7   abgeben   musste.   Den   zweiten Satz   dominierte   die   Weltranglisten-Vierte   gegen   Shuker   und   glich   mit 6:2   in   Sätzen   aus.   Im   dritten   Satz   vergab   Sabine   beim   Stand   von   5:2 insgesamt   vier   Matchbälle,   Shuker   kam   noch   einmal   bis   auf   5:4   heran, bevor   die   sie   letztlich   den   dritten   Satz   und   das   Match   mit   6:7,6:2,6:4 gewinnen    konnte    und    ins    Halbfinale    einzog.    „Nach    außen    mag    ich vielleicht   ruhig   gewirkt   haben,   nach   den   vergebenen   Matchbällen   im dritten   Satz   hatte   ich   allerdings   doch   zwischendurch   damit   zu   kämpfen, nicht   an   die   verpassten   Chancen   zu   denken,   mich   auf   das   „Jetzt“   zu konzentrieren   und   aggressiv   weiter   zu   spielen.   Ich   bin   froh,   dass   ich mich   trotz   der   wenigen   Spielpraxis   der   letzten   Wochen   (ein   Turnier   in Bolton   hatte   Sabine   wegen   ihrer   Grippeerkrankung   absagen   müssen)   und dem Druck in den entscheidenen Momenten „frei“ spielen konnte.“ Im   Halbfinale   trifft   Sabine   heute   auf   die   Chinesin   Zhu,   die   die   an   zwei Gesetzte Aniek   van   Koot   (NED)   im Achtelfinale   aus   dem Turnier   warf   und ihr   Viertelfinale   gegen   die   zweite   Deutsche,   Krüger,   dominierte   und ungefährdet gewann. Auch   im   Doppel   ist   steht   Sabine   mit   Partnerin   Charlotte   Famin   (FRA)   im Halbfinale,   nachdem   sie   gestern      das   Viertelfinale   gegen   die   Japanische Paarung Funamizu/ Tanaka gewinnen 6:4/7:5 gewinnen konnten.

Japan Open  (JPN)

ITFSS vom 14. Mai - 19. Mai 2018

Nur Kamiji (JPN) konnte Sabine stoppen           Samstag 17. Mai

                                                                                   

Im   Finale   des   populären   japanischen   Rollstuhltennisturniers   in   Lizuka musste    Sabine    sich    der    Nummer    1 der    Weltrangliste    Yui    Kamiji    (JPN) mit      0:6,4:6      geschlagen      geben. Insgesamt   war   die   Bielefelderin   aber mit    ihrer    Leistung    bei    den    Japan Open   sehr   zufrieden:   „Ich   habe   unter den    gegenwärtigen    Bedingungen    - ohne    Betreuung    vor    Ort,    mit    der beruflichen      Doppelbelastung      und beim   ersten   Turnier   mit   einem   neuen Rollstuhl      -      sehr      gutes      Tennis gezeigt“, so Sabine nach dem Finale.    Sowohl   Kamiji   als   auch   Sabine   hatten   sich   ohne   Satzverlust   souverän   bis ins   Finale   gespielt.   Schade   war,   dass   Sabine   im   Finale   gegen   Kamiji   erst einmal   einen   Satz   benötigte,   um   in   ihr   Spiel   zu   finden.   „Es   ist   leider immer   ein   Problem,   wenn   ich   alleine   unterwegs   bin,   Hittingpartner   zu finden,   die   auch   noch   am   Finaltag   verfügbar   sind.   Ohne   Coach   kann   man oft    nicht    so    trainieren,    wie    es    optimal    wäre.    Der    erste    Satz    ging entsprechend    zu    schnell    vorbei,    ich    musste    erst    mal    mein    Timing finden.“ Im   zweiten   Satz   wurden   die   Ballwechsel   immer   hochklassiger.   Sabine konnte   mit   4:3   in   Führung   gehen   und   hatte   später   im   Satz   auch   beim Stand    von    4:4    Spielball    zur    5:4    Führung.    Letztlich    war    es    aber    die Weltranglistenerste   Kamiji,   die   die   entscheidenden   Punkte   machte   und sich mit 6:0,6:4 ihren insgesamt 6. Japan Open Titel sicherte. Mit   ihrem   Finaleinzug   im   Einzel   wird   Sabine   ihren   4.   Weltranglistenplatz weiter   festigen   und   auf   die   Niederländerin   Van   Koot   weiter   Punkte   gut machen. Nach   ihrer   Rückkehr   aus   Japan   am   späten   Sonntag Abend   bleibt   ihr   aber keine   Zeit   zum Ausruhen:   bereits   am   Pfingstmontag   geht   es   gut   1000   km in   Richtung   Frankreich,   wo   die   Open   de   Vendee   (ITF   2-Turnier)   in   La Roche   Sur   Yon   anstehen,   ein   letztes   Turnier   in   Vorbereitung   auf   das Grand   Slam   Turnier   in   Roland   Garros   Anfang   Juni,   hier   hat   Sabine   viele Punkte aus dem Vorjahr (Finale) zu verteidigen. Die   kopierten   Klausuren   zum   Korrigieren   und   andere   Hausaufgaben   für ihren    Beruf    als    Lehrerin    werden    auch    in    Frankreich    wieder    mit    im Gepäck sein.

Samstag Finale Einzel gegen Y. Kamiji (JPN)     Donnerstag 17. Mai

                                                                                   

Es     ist     geschafft,     Sabine     hat     sich     mit     einem     6:0/6:2     gegen Doppelpartnerin   Manami   Tanaka   (JPN)   den   Einzug   in   das   Einzelfinale   der Japan   Open   erspielt.   Das   Finale   ist   für   Samstag   angesetzt,   damit   hat Sabine   etwas   Zeit,   sich   von   einem   Magen-Darminfekt   zu   erholen,   der   sie heute plagt. Allerdings    hat    Sabine    als    „Einzelkämpferin“    gegenüber    der    bestens aufgestellten   Konkurrenz   ein   großes   Problem:   Sie   hat   vor   dem   Finale keinen    Partner/Partnerin,    der    sie    einschlagen    kann.    Nicht    nur    die bisherige   Partnerin   M.   Tanaka   reist   am   Finaltag   ab!   Bisher   ist   –   trotz intensiver Suche – keine Alternative erkennbar …   Im   anschließenden   Doppel   mit   M.   Tanaka   (JPN)   mussten   sie   sich   gegen die   an   Nummer   2   gesetzten   Capozzi   (ITA)/Kamiji   (JPN)   mit   3:6/2:6 geschlagen geben.

Einzug in beide Halbfinals                                         Mittwoch 16. Mai

                                                                                   

Sabine    hat    das    Halbfinale    bei    dem    Super    Series    Turnier    in    Lizuka erreicht.   Nach   einem   6:2/6:2   gegen   die   Japanerin   M.   Ohtani   spielt   sie morgen   gegen   ihre   Doppel-   und   Trainingspartnerin   bei   den   Japan   Open,     Manami   Tanaka   (JPN),   um   den   Einzug   ins   Finale.   Die   junge   Japenerin hatte   die   an   Nummer   2   gesetzte   Aniek   Van   Koot   (NED)   mit   6:0/6:4   aus dem Turnier „gekickt“. Am     Nachmittag     (Ortszeit)     hat     Sabine     dann     mit     Partnerin     (und Halbfinalgegnerin   im   Einzel)   M.   Tanaka   (siehe   Foto   oben)   mit   einem glatten     Sieg     (6:0/6:0)          gegen     Lu     (TPE)/Park     (KOR)     auch     das Doppelhalbfinale erreicht.

Viertelfinale erreicht                                                  Dienstag 15. Mai                                                                                   

Mit    einem    6:4/6:0    über    die    Japanerin    S.    Funamizu    hat    Sabine    das Viertelfinale   in   Lizuka   erreicht.   „Ich   hatte   anfangs   Probleme   mit   der Tatsache,   dass   ich   vorher   nicht   auf   dem   Belag   der   Turnierplätze   spielen konnte,   so   passte   das   Timing   zunächst   überhaupt   nicht,   jetzt   habe   ich mich   an   die   Plätze      gewöhnt!“,   so   Sabine   unmittelbar   nah   dem   Match. Das   Wetter   hat   sich   in   Lizuka   auch   deutlich   verbessert,   nach   dem   Regen am Sonntag heute „lockere“ 29 Grad im Schatten!

Dienstag das erste Match                                              Montag 14. Mai

                                                                                   

Nach   fast   28   Stunden   Anreise   hatte   Sabine   den   Zielort   Lizuka   erreicht, leider   mit   Verspätung.   Damit   war   die   Chance   auf   ein   erstes   Training „vertan“,   allerdings   hatte   sie   –   wie   alle   gesetzten   Spielerinnen   -   in   der ersten   Runde   ein   „BYE“   und   damit   zumindest   heute   die   Chance,   in   der Halle   trainieren   zu   können.   Erste   Gegnerin   ist   Dienstag   S.   Funamizu, eine   von   fünf   jungen   japanischen   Nachwuchsspielerinnen,   die   sich   in den     letzten     Monaten     durch     die     intensive     Nachwuchsarbeit     des japanischen   Verbandes   unter   den   Top   30   der   Weltrangliste   platzieren konnten.   Keine   leichte   Aufgabe   also   für   Sabine,   die   –   fast   schon   wie gewohnt – wieder als Einzelkämpferin in Japan ist. Gespannt   ist   Sabine   natürlich   auch   auf   den   ersten   Turniereinsatz   ihres neuen    Sportrollstuhls,    den    Sponsor    ProActiv    nach    ihren    Wünschen erstmalig mit zwei „Backwheels“  ausgestattet hat ….
eine rührende Siegerehrung
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Portrait Sabine Open de France

BNP Paribas Open de France  (FRA)

ITFSS vom 19. Juni - 24. Juni 2018

Mit etwas Glück hätte es das Finale sein können   Sonntag 24. Jun

                                                                                   

Gut   eine   Woche   nach   Roland   Garros   das   zweite   hochrangige   Turnier   in Paris   und   natürlich   waren   zumindest   die   Topp   4   der   Damen   angetreten. An   Nummer   4   gesetzt   hatte   Sabine,   nach   einem   BYE   in   der   ersten   Runde, mit   der   jungen   US-Amerikanerin   Dana   Mathewson   (11.   WRL)   gleich   eine anspruchsvolle   Aufgabe.   Erst   im   dritten   Satz   hatte   sie   zu   ihrem   Spiel gefunden   (6:0),   nachdem   sie   den   ersten   Satz      im Tiebreak   gewonnen   und den zweiten Satz im Tiebreak abgeben musste. Im   Viertelfinale   wartete   dann   mit   Angelica   Bernal   Bernal   (COL,   4.   WRL) eine   nicht   zu   unterschätzende   Spielerin,   die   am   Vortag   überraschend   die Britin   L.   Shuker      (6.   WRL)   in   drei   Sätzen   besiegt   hatte.   Sabine   war   also vorgewarnt   und   erspielte   sich   mit   einer   soliden   Leistung   mit   6:4/6:3   den Einzug   ins   Halbfinale.   Gegnerin   (mal)   wieder:   Diede   de   Groot   aus   den Niederlanden , aktuell die Nummer 1 der Weltrangliste. De       Groot       begann       wie       immer „stürmisch“    und    gewann    den    ersten Satz    mit    6:1.    Sabine    kam    aber    schon Ende   des   ersten   Satzes   besser   ins   Spiel und   gestaltete   den   zweiten   Satz   offen. Unglücklich   dann   eine   Entscheidung   des Stuhlschiedsrichters,   der   ein   „sauberes“ Ass   von   Sabine   bei   einem   Spielball   zum 3:2   nicht   anerkannte.   Leicht   verärgert musste    Sabine    dieses    Spiel    abgeben, fand    aber    relativ    schnell    wieder    zu ihrem   Spiel   und   hatte   beim   Stand   von 4:5   die   Chance   zum   Ausgleich.   Leider war    es    dann    aber    de    Groot,    die    mit ihren   dritten   Matchball   in   diesem   Spiel den   Einzug   mit   6:1/6:4   ins   Finale   des Super Series Turniers schaffte. „Ich   weiß,   was   ich   noch   verbessern   muss.   Ich   denke,   ich   habe   einen guten   zweiten   Satz   gespielt!“,   so   ihr   Kommentar.   Ein   kleiner   Trost,   sie hat   nicht   nur   gegen   die   aktuelle   Nummer   1   verloren,   de   Groot   konnte auch das Finale gegen Y. Kamiji (JPN, 2. WRL) mit 7:5/6:4 gewinnen. Im   Doppel   war   Sabine   mit   Partnerin   C.   Famin   (FRA)   angetreten,   sie mussten   sich   –   ebenfalls   im   Halbfinale   -   mit   6:2/6:0   gegen   die   absoluten Favoritinnen      und      späteren      Turniersiegerinnen      de      Groot/Kamiji geschlagen geben.
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British Open  (GBR)

ITFSS vom 17. Jul - 22. Jul 2018

Gut in Form: Halbfinale Einzel, Finale Doppel …    Sonntag 22. Jul

Sabine   hat   bei   den   British   Open   in   Nottingham   im   Einzel   das   Halbfinale und im Doppel das Finale erreicht. Nach   einem   BYE   in   der   ersten   Runde   erreichte   sie   sicher   mit   einem 6:3/6:2   gegen   die   Britin   Lucy   Shuker   das   Halbfinale.   Hier   musste   sie sich   gegen   die   an   Nummer   1   gesetzte   und   Ranglistenerste   Diede   de Groot   (NED)   zwar   mit   6:2/6:1   geschlagen   geben,   wobei   das   Ergebnis nicht   den   wirklichen   Spielverlauf   darstellte,   insbesondere   im   ersten und bis Mitte des zweiten Satzes. Überraschend   erreichte   Sabine   im   Doppel   mit   Partnerin   Charlotte   Famin aber       das       Finale.       Nach       einem       hart       umkämpften       Match (6:7(5)/7:6(7)/6:4)   gegen   N.   Mayara   (BRA)/K.   Montjane   (RSA)   gelang ihnen   mit   einem   2:6/7:6(6)/6:2   gegen   die   favorisierten   D.   Mathewson (USA)/L.   Shuker   (GBR)   der   Einzug   ins   Finale,   hier   mussten   sie   sich allerdings    gegen    das    De    Groot    (NED)/Y.    Kamiji    (JPN)    mit    3:6/06 geschlagen    geben.    Auch    hier    war        das    Ergebnis    für    das    deutsch- französische Doppel im zweiten Satz zu deutlich.        (H.Ell)  
ITF1S vom 25. Juli - 29. Juli 2018

Sabine gewinnt zum 4. Mal die Belgian Open       Sonntag 29. Juli

Sabine    hat    das    Finale    bei    den    Belgian    Open    in    Jambes    gegen    die Berlinerin   Katharina   Krüger   mit   6:2/7:5   gewonnen,   insgesamt   ihr   4.   Sieg bei diesem traditionsreichen Turnier seit 2012. Dabei    war    am    Sonntag    zunächst    nicht    klar,    ob    Sabine    überhaupt antreten    konnte,    die    Prellung    der    Hüfte,    Folge    des    Sturzes    vom Mittwoch   mit   dem   „Normalrollstuhl“,   machte   Probleme,   insbesondere beim Aufschlag. Bis    zum    Stand    von    2:2    im    ersten    Satz    war    das    Finale    zunächst ausgeglichen,   beiden   Damen   gelang   es   bis   dahin   nicht,   ihr Aufschlagspiel zu   gewinnen.   Nach   einem   weiteren   Break   und   der   „Abwehr“   von   drei Spielbällen   der   Berlinerin,   ging   Sabine   mit   4:2   in   Führung   und   gewann den ersten Satz sicher und deutlich mit 6:2. Im   zweiten   Satz   konnte   Sabine   sich   nicht   entscheidend   absetzen.   Die körperlichen   Einschränkungen   waren   deutlich,   aber   auch   eine   leichte Diskussion   mit   dem   Schiedsrichter   über   einen   Ball   an   der   Seitenlinie (gegen    Sabine),    brachte    sie    nicht    wirklich    aus    dem    Konzept,    ihr Siegeswille   war   unübersehbar   und   sie   „machte“   in   den   entscheidenden Momenten   mit   starken   Bällen   die   Punkte,   auch   wenn   K.   Krüger   bis   zum letzten   Ball   kämpfte.   Mit   ihrem   dritten   Matchball   beim   Stand   von   6:5 „zerstörte“    die    Bielefelderin    die    Hoffnung    von    K.    Krüger    auf    einen dritten   Satz.   In   Summe   aber   ein   absolut   verdienter   Sieg   von   Sabine   und nach    dieser    Woche    und    den    Ereignissen    der    letzten    Wochen    ein wichtiger   Erfolg,   ganz   abgesehen   von   der   Tatsache,   dass   sie   die   Belgian Open    ohne    Satzverlust    gewinnen    konnte.    Den    Turniersieg    widmete Sabine     bei     der     sehr     emotionalen     Siegerehrung     ihrer     im     Juni verstorbenen Großmutter. Aufgrund   der   Verletzungen   muss   Sabine   fast   bis   Ende August   auf   weitere Turnier   (u.a.   in   Österreich)   verzichten,   hofft   aber,   dass   sie   Ende   August bei   den   Birmingham   Classic   in   Kanada   (Toronto)   und   dann   im   September bei   den   US   Open   in   New   York   starten   kann   und   sich      damit   dann   wieder sicher für das Masters im November qualifiziert.

Finale Einzel erreicht     

                   

Samstag 28. Juli

 

        

                                                                                   

Mit  

einem  

deutlichen  

Sieg  

(6:3/6:2)  

gegen  

die  

Niederländerin  

Marjolein

Buis  

hat  

Sabine  

das  

Finale  

erreicht  

und  

spielt  

damit  

morgen  

um  

den

Turniersieg  

bei  

den  

Belgian  

Open.  

Gegnerin  

ist  

nicht  

die  

an  

Nummer  

1

gesetzte  

Aniek  

Van  

Koot  

(NED),  

sondern  

Katharina  

Krüger  

(Berlin).  

Die

favorisierte  

Niederländerin  

musste  

im  

zweiten  

Satz  

beim  

Spielstand  

von

6:1/0:1  

wegen  

einer  

Verletzung  

aufgeben  

und  

so  

kommt  

es  

zu  

einem

deutsch-deutschen Finale.

Nach   

einem   

BYE   

in   

der   

ersten   

Runde   

und   

mit   

Siegen   

gegen   

die

Schweizerin  

N.  

Buob  

(6:1/6:0)  

und  

die  

US-Amerikanerin  

D.  

Mathewson

(6:3/6:1)  

hatte  

Sabine  

sich  

für  

das  

Halbfinale  

qualifiziert.  

Eine  

starke

Leistung,  

insbesondere  

auch  

vor  

dem  

Hintergrund,  

weil  

sie  

am  

Mittwoch

vor  

dem  

ersten  

Match  

(N.  

Buob,  

SUI)  

mit  

ihrem  

normalen  

Rollstuhl  

auf

der  

Tennisanlage  

in  

Jambes  

heftig  

gestürzt  

war  

(schmerzhafte  

Prellung)

und  

das  

Ergebnis  

gegen  

D.  

Mathewson  

(USA,  

platz  

11  

WRL)  

mit  

dem

Kommentar versah: „ .. 6:3/6:2 mit viel Aua ..!“.

Im  

Doppelwettbewerb  

war  

Sabine  

mit  

Partnerin  

K.  

Domori  

(JPN)  

im

Viertelfinale   

gegen   

die   

an   

Nummer   

2   

gesetzten   

Mathewson   

(USA)   

/

Mayara (BRA) mit 6:3/6:1 ausgeschieden.

Belgian Open  (BEL)

Foto
Foto ITF

Birmingham Canadian Wheelchair Tennis Classic (CAN)

ITF1S vom 22. Aug - 25. Aug 2018

Sabine gewinnt Einzel                                          Sonntag 26. Aug

Nach   ihrem   Sieg   in   Belgien   vor   4   Wochen   konnte   Sabine   auch   das   Turnier im   kanadischen   Oakville   (Toronto)   Kanada   deutlich   mit   6:1,   6:4   gegen Manami Tanaka (JPN) gewinnen, ihr zweiter Einzeltitel in Folge. Im    Doppelfinale    mussten    sich    Sabine    und    Partnerin    L.    Shuker    (GBR) schließlich    unglücklich    noch    mit    1:6,6:2,7:10    nach    7:3    Führung    im Matchtiebreak   (anstelle   des   3.   Satzes)   gegen   Othani   (JPN)/Park   (KOR) geschlagen    geben.    Ärgerlich    dabei,    dass    die    Bielefelderin    aufgrund unnötig   später   Spielansetzung   mit   der   Zeit   im   Rücken   agieren   musste, um   ihren   Rückflug   nicht   zu   verpassen.   Entsprechend   hektisch   wurde   es nach    dem    Match.    “Das    war    unnötig    und    sehr    schade    mit    der Spielansetzung,   weil   ich   so   nicht   mal   mehr   Luft   hatte,   in   Ruhe   die Siegerehrung   wahrzunehmen,   sondern   alles   letztlich   ziemlich   stressig und hektisch wurde.“ Sabine   wird   sich   nun   auf   die   US   Open   vorbereiten,   die   in   der   ersten Septemberwoche    auch    für    die    Rollis    in    New    York    beginnen.    Aus beruflichen    und    gesundheitlichen    Gründen    verzichtet    sie    auf    eine weitere Turnierteilnahme in dieser Woche in St. Louis.

Sabine steht 2x im Finale!                                    Samstag 25. Aug

Sabine   ist   seit   Dienstag   in   Toronto.   Nach   einem   BYE in   der   ersten   Runde   und   einem   ungefährdeten   Sieg (VF)   gegen   Park   aus   Korea   (6:3,6:0)   erreichte   sie das Halbfinale gegen Dana Mathewson (USA). Das   Match   hatte   es   aber   in   sich.   Mit   Nerven   aus   Drahtseilen   und   ihrem Kampfgeist   konnte   Sabine   nach   mehr   als   5   Stunden   Gesamtspielzeit,   7 Regenunterbrechungen   und   einem   Wechsel   in   die   Halle   als   Siegerin   vom Platz   rollen.   Sie   wehrte   beim   Stand   von   1:6/4:5   drei   Matchbälle   in   Folge ab,   ebenso   einen   vierten,   bevor   sie   mit   1:6/7:6(5)/6:2   als   Siegerin   das Finale   „gebucht“   hatte.   Die   Bielefelderin   kam   im   ersten   Satz   überhaupt nicht   ins   Spiel,   die   äußeren   Umstände   (böige   und   starke   Winde)   machten ihr   stärker   zu   schaffen   als   Mathewson.   Mit   dem   knappen   Gewinn   des zweiten   Satzes   im   Tiebreak   und   dem   Umzug   in   die   Halle   fand   Sabine endgültig   zu   ihrem   Spiel   und   sicherte   sich   mit   einem   6:2   im   dritten   Satz den Einzug ins Finale. Nach    dem    „Marathoneinzel“    gelang    Sabine    mit    ihrer    Partnerin    Lucy Shuker (GBR) auch noch ins Doppelfinale. 
Finalistinnen Einzel (Foto: M. Tanaka)
Hat das Double heute in der Hand …..